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Spannender Finaltag der Porsche European Open 2023

Publiziert am
4 Juni 2023
Kategorie

+++ Nordire Tom MicKibbin gewinnt 40. Porsche European Open (PEO) +++ deutsche Tour-Stars spielen groß auf +++ Marcel Siem und Max Kieffer teilen sich den zweiten Platz +++ Zuschaueransturm am Finaltag der PEO 2023

Unvorhersehbarer konnte ein Finale bei der Porsche European Open (PEO), 1. bis 4. Juni 2023, wohl kaum sein. 76 Spieler der DP World Tour hatten den Sprung ins Wochenende geschafft und den Cut von +4 überstanden. Ja, ein Cut von über Par bewies mal wieder, dass es selbst Tour-Stars herausfordert, das »Green Monster«, so der Spitzname des Porsche Nord Course von Green Eagle, zu bändigen.

Sextett startet schlaggleich ins Finale

In den Finaltag starteten sechs Spieler mit -6: Julien Guerrier (FRA), Alexander Björk (SWE), John Axelsen (DEN), David Law (SCO), Jordan Smith (ENG) und Tom McKibbin (NIR). Insgesamt lagen zehn Spieler nur zwei Schläge auseinander. Unter ihnen auch Marcel Siem (-5) und Max Kieffer (-4). (Die Zusammenfassung von Spieltag 3 der PEO 2023 gibt’s hier). Dieses Spektakel ließen sich auch Golffans nicht nehmen. Bei fantastischen Temperaturen von über 23 Grad Celsius fuhren so viele Zuschauer nach Winsen (Luhe), dass Turnierveranstalter U.COM noch zusätzliche Parkplätze mähen lassen musste.

Begeisterte Zuschauer bei der PEO 2023

Auf dem Platz und im Public Village herrschte eine gemütliche Urlaubs-Atmosphäre. Da es bei der Porsche European Open anstatt Zuschauertribünen aufgeschüttete Naturtribünen gibt, waren die PEO-Besucher teilweise mit Picknick-Decken, Klappstühlen und kreativen Hocker-Konstruktionen bestückt. Von vielen Aussichtspunkten konnte das Turniergeschehen bestens verfolgt werden. Ganz besonderer Beliebtheit erfreute sich der erhöhte Aussichtspunkt von der 14. Bahn. Auch Turnierdirektor Dirk Glittenberg ist zufrieden mit der diesjährigen PEO 2023 und sagt: Das ist »die besten Porsche European Open, die wir je hatten«.

Wechselnde Führende am PEO-Leaderboard

Die Zuschauermassen waren sich einig und unterstützten heimische Spieler: Eine von weitem sichtbare Menschentraube folgte »Kiwi«, alias Maximilian Kieffer. Der wohl größte Pulk war beim im RLX-»Sieger-Shirt« gekleideten Marcel Siem. In jenem floralen Poloshirt hatte der 42-Jährige die Hero Indian Open gewonnen. Sein engster Kreis, einschließlich Michael Blesch, einer der beiden Macher von Green Eagle, trat ebenfalls in dieser launigen Teamfarbe aus. Trotz genialen Golfschlägen sollte es aber nicht sein.

Zwei deutsche Spieler auf Rang 2

Mit fantastischem Golf spielte sich Max Kieffer mit 70 (-3) und -7 insgesamt auf den geteilten zweiten Rang. Zwischendurch gab es Hoffnung auf einen deutschen Sieger. Doch spätestes als er sich auf dem Par 3 an Bahn 14 ein Bogey notieren musste, war zu ahnen, dass es heute wohl nicht reichen würde. Seinen Abschlag ließ er etwas kurz. So hatte er einen trickreichen Distanzputt mit diversen Ondulierungen. Leider ließ er auch diesen deutlich zu kurz und verpasste den Par-Putt. Marcel Siem lieferte in gewohnter Siem-Manier den Zuschauern noch die ersehnte Show und lochte vor den jubelnden Massen zum Birdie ein. Fazit: 71 (-2) und -7 fürs Turnier.

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Foto: Stefan von Stengel

Publiziert am
4 Juni 2023
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